Hochzeitslandauer

 

Der Landauer entwickelte sich in England bereits um 1800 zu einem beliebten Fahrzeugmodell.

Von hier aus eroberte er den europäischen Kontinent. Zunächst in Frankreich noch als Bastard angesehen, liess sich aber bereits Napoleon I. einen Landauer bauen. Ab 1860 verbreitete sich in Frankreich die später allgemein übliche Form mit zwei ganz horizontal ablegbaren Verdecken. Der am meisten verbreitet und damit klassische Landauer mit zwei Lederverdecken (à capotes) mit einen an den Kasten fest angebauten Kutschbock und Druckfedern auf.

Der weisse Hochzeitslandauer ist ein Nachbau in klassischer Bâteau-Form (runde Schiffsform).

Er hat Scheibenbremsen und ist deshalb auch für weite Fahrten über hügliges Gelände geeignet. Es ist unser beliebtestes Modell für Hochzeitsfahrten. Als Glaslandauer haben die Fahrgäste auch bei geschlossenem Verdeck eine besonders gute Sicht nach aussen und diese können die wunderschönen Kleider auch bei schlechtem Wetter sehen. Ganz mit bordeau-rotem Samt ausgeschlagen ist es eine wahrhafte Märchenkutsche. Mit dem hinten anbaubaren Lakaienbrett können zusätzlich noch zwei Diener mitfahren.